Gemeinschaftswohnprojekt: Dream Team oder Drama?

Shownotes

Gast: Cornelia Valentan, Dipl. Lebensberaterin / Nachbarin im Gemeinschaftswohnprojekts "Grüner Markt" Host: Birgit Lang

Details zum Gemeinschaftswohnprojekt "Grüner Markt" auf: https://wohnen.gruenermarkt.at/ Architekt Grüner Markt: Sandbichler Architekten Info-Plattform zu Gemeinschaftswohnprojekten: https://www.inigbw.org

Mehr über die s Bausparkasse : https://www.sbausparkasse.at

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00:00:03: Willkommen zu.

00:00:04: Bau dir was auf!

00:00:05: Wir sprechen mit Expertinnen, die wertvolle Tipps geben egal ob du kaufen, bauen oder sanieren willst.

00:00:11: Präsentiert von der S-Bauschbarkasse viel Spaß mit der neuesten Episode.

00:00:16: Hallo bei unserer heutigen Folge von Bau dir was auf.

00:00:19: Mein Name ist Birgit Lange, ich bin aus dem Marketingteam der S-Bauschbarkasse und in diesem Podcast haben wir schon viel über Finanzierungen gesprochen – und dass momentan aufgrund der herausfordernden Leisbarkeit eben neue Wohnkonzepte gefragt sind!

00:00:32: Und so ein alternatives Wohnkonzept zum Häuschen auf der grünen Wiese sehen wir uns heute gemeinsam genauer an.

00:00:40: Es geht um Baugruppen bzw.

00:00:42: Gemeinschaftswohnprojekte.

00:00:43: Meine Meinung bereits zu zweit kann Hausbauen kompliziert werden, aber mit dreißig fremdlichen Hausplanen.

00:00:50: Das hören wir uns heute aus erster Hand an!

00:00:52: Klingt das für euch nach Chaos oder nach einer guten Idee?

00:00:55: Mein Gast Cornelia Valentin hat es gewagt und wir reden darüber wie findet man so ein Projekt und was passiert wenn ganz viele Meinungen auf nur einen Bauplan treffen.

00:01:05: Herzlich willkommen Cornelia.

00:01:06: schön dass du da bist.

00:01:08: Ja

00:01:08: vielen Dank.

00:01:08: ich freue mich auch dazu sein.

00:01:10: Ja, wir freuen uns schon über deine Erfahrungen.

00:01:13: Möchtest du dich kurz vorstellen?

00:01:15: Mein Name ist Conelya Valentin und ich begleite als Lebensberaterin Familien so vom Kinderwunsch über die Schwangerschaft bis hin zum Elterncoaching weil es gemeinsam einfach leichter geht und ich arbeite und wohne eben in einem Bauprojekt.

00:01:28: oder mittlerweile sind wir ein Gemeinschaftswohnprojekt, weil wir ja nicht mehr bauen sondern schon gemeinsam wohnen.

00:01:33: Ihr wohnt schon?

00:01:34: Wir wohn'n schon zum Glück!

00:01:35: Cornelia am Anfang stelle ich meinen Gästen immer folgende Frage woran hast du zuletzt gebaut?

00:01:40: im Leben oder auf einem Grundstück?

00:01:42: bei dir weiß ich auch vom Grundstuck war was ziemlich großes.

00:01:45: woran Hast Du im Leben zuletzt gebaute?

00:01:47: Woran ich seit ein paar Jahren baue, ist meine Selbstständigkeit.

00:01:49: Die auf stabile Beine zu stellen.

00:01:51: und da hilft mir tatsächlich auch das Wohnen im Gemeinschaftswohnprojekt weil ich dort sowohl meinen Praxisraum als auch meine Gruppenräume habe die benutzen kann für meine Tätigkeiten.

00:02:00: Super spannend fangen wir doch bitte gleich ganz am Anfang an.

00:02:06: wie seid ihr also dumm der Mann auf die Idee gekommen euch für so eine Baugruppe zu interessieren?

00:02:12: wo ihr habt ihr gewusst dass es sowas gibt?

00:02:14: Ich wusste lange Zeit gar nicht.

00:02:17: Wir wussten das auch lange Zeiten nicht, tatsächlich war mein Mann da die treibende Kraft hinter dem Projekt.

00:02:23: wir haben diese Form zu wohnen über Freunde kennengelernt in der Seestadt in einem Gemeinschaftsfondsprojekt wohnend und wie wir in Wien zu Gast waren, weil wir damals noch in München gewohnt haben.

00:02:34: Haben wir in deren Gästewohnung übernachtet und haben so ein bisschen reinschnuppern können wie das so abläuft mit mehreren Menschen auf einem Haufen zu wohnen und war schon sehr beeindruckt von den Gemeinschaftsflächen die sie hatten.

00:02:44: tatsächlich hat der Architektor in der Seestadt das Projekt geplant hat auch im Sonnenviertel ein Haus im Planung gehabt und für dass haben wir uns interessiert weil er es den Schwerpunkt mit Fahrradinfrastruktur hat.

00:02:54: Und so sind wir mal in diese Richtung gekommen.

00:02:57: Die waren dann noch früher in der Planung, die waren noch sehr am Anfang und nachdem wir nicht den Wien gewohnt haben war es schwer für uns dabei zu sein weil alle Kräfte in Wien gebraucht haben für die Organisationen und Recherche.

00:03:09: Und die haben uns eigentlich weiter geschickt in Richtung dem grünen Markt unserem Rundprojekt.

00:03:14: wo wir jetzt sind mit der Idee vielleicht ist das was für euch und mittlerweile wissen wir dass wir dort viel richtiger sind als wir beim anderen gewesen wären.

00:03:22: Es ist ein bisschen größer wie ich finde noch attraktiver von den Gemeinschaftsflächen.

00:03:27: Okay, also die Baugruppe bedeutet tatsächlich du findest eine Gruppe von Menschen mit denen willst du dein zukünftiges Mehrfamilienhaus gemeinsam gestalten?

00:03:37: Genau.

00:03:37: Also die Idee von diesen Baugroupen ist ja so das Dorf... in der Stadt zu haben.

00:03:42: Schön, schön!

00:03:43: Also das was viele Häuselbauer dann im Kleinen haben, haben wir im Großen mit Infrastruktur von der Stadt runter rum.

00:03:50: und ja es ist tatsächlich auch bei uns so gewesen dass sich einfach mal eine Gruppe gefunden hat die so diese Idee hatte man könnte doch gemeinsam Ressourcen nutzen und da waren schon Architekten dabei unter anderem eben auch das architekten Paar wo sein Architekten Büro dann unser Haus entworfen hat und so kann man die Idee in die Welt man könnte noch ein Haus gemeinsam planen

00:04:10: großartig.

00:04:11: Und hattet ihr, also du und der Mann hattest ihr am Anfang bedenken diesen Weg zu gehen oder?

00:04:18: Oh

00:04:18: ja.

00:04:20: Ich mehr als er?

00:04:21: Also ich weiß, ich kann mit Menschen aber nicht immer.

00:04:24: Von dem her war die Vorstellung mit zu vielen Leuten auf einem Haufen zu wohnen erst mal eine Herausforderung für mich das in meinem Hirn zusammenzukriegen wie das geht weil auch im Kopf halt war das eine Fremde mit denen wir nicht zusammenwohnen und das ist es dann nicht.

00:04:36: also wir haben uns über die Bauphase schon kennengelernt.

00:04:38: Wir haben gemeinsam schon gearbeitet am Projekten an den Gemeinschaftsräumen Wie wir das aufgeteilt haben wollen natürlich auch an unserem privaten Wohnraum.

00:04:45: wie soll der strukturiert sein?

00:04:47: Von dem her haben wir uns ja alle schon gekannt, wie es dann wirklich zum Einziehen gegangen ist.

00:04:51: Und das macht natürlich gemeinsam Wohnen dann sehr viel attraktiver als wenn man in einer anonymen Wohnung in einem großen Haus ist und der einzige Gemeinschaftsraum im Müllraum ist und dort will man nicht plaudern!

00:05:02: Okay also ihr habt euer Dorf vorher schon sehr gut kennengelernt bevor er dann alleine wohnen Gemeinsschaft quasi mit vielen großen Gemeinsachtsflächen wurde.

00:05:11: Wie trifft man Entscheidungen?

00:05:12: Also gerade wenn weiß ich nichts in der Bauzeit oder auch beim Ausstatten der Gemeinschaftsflächen so Sparfüchse auf Qualitätsliebhaber treffen.

00:05:20: Wie bewegt man sich da?

00:05:22: Nähres Gutes.

00:05:24: von der Struktur her ist unser Haus ja einfach ein Genossenschaftsbau, also wir mieten hier einfach als Genossenschaftsteilhaber diese Wohnung.

00:05:32: Das ist das herkömmliche Projekt oder... Der herkömmliche Ablauf, wie man ihn auch sonst kennt.

00:05:37: Und sind dann als Vereins strukturiert.

00:05:40: Jeder in dem Haus ist Teil von diesem Verein-Zahlvereinsbeitrag und darüber werden dann die Gemeinschaftsflächen gemietet und so haben wir auch quasi das Aufbau.

00:05:48: also bei der Gestaltung der eigenen Wohnung hat man sich ja austoben können.

00:05:51: da hat man es sich nur mit einem eigenen Partner eignigen müssen ob Sparfuchs oder Qualitätsliebhaber.

00:05:57: Und für die Gemeinschaftsflächen war es auch damals schon so organisiert, dass jeder Raum ein eigenes Raumteam hat.

00:06:03: Dass sich für den Raum zuständig fühlt und sich um die Ausstattung kümmern, um die Regeln kümmert dann auch fürs Wohnen.

00:06:09: Die haben im Wesentlichen entschieden was wir rein sollen natürlich mit den Vorgaben, die man ohnehin auch von Seiten der Architektur hat, weil wir sind ja direkt an der Bahn.

00:06:19: Da gibt's einfach die Vorgabe das keine Wohnräume oder Schlafräume in Richtung Bahn ausgerichtet sein kann.

00:06:24: da braucht man nicht viel überlegen wie man es macht.

00:06:26: Okay, das heißt aber ihr hattet wirklich viel Mitspracherecht bei der Planung auch diesen Architekten gegenüber wenn du sagst ihr konntest eure eigene Wohnung quasi ganz frei planen?

00:06:36: Genau

00:06:37: also für mich hat's immer sehr vertrauenswürdig gemacht dass der Architekt sowohl mit seinem Büro als auch mit seiner Familie eingezogen ist.

00:06:42: Ah ja!

00:06:42: Da hab ich mir gedacht okay der plant kein Blödsinn da rein obwohl es immer noch Sachen gibt.

00:06:46: ich nicht verstehe.

00:06:47: zum Beispiel

00:06:48: Ja fix Verglasungen die man Zauber machen kann, weil man nicht hinkommt.

00:06:52: Aber das hat sich glaube ich irgendeinem Fensterroboter dafür gekauft!

00:06:56: Es gibt Lösungen.

00:06:57: für die Vergabe von der Wohnfläche gab es einfach mal Fragebogen für jede Familie, jede Wohneinheit wie groß man sich die Quadratmeter vorstellt also von bis und mit diesen Infos von allen damals beim Verein gewesenen Personen ist geschauter.

00:07:11: und okay wie geht sich das in dem Haus aus?

00:07:13: Wo geht sich welche Fläche in welcher Größe aus?

00:07:16: und dann gab's quasi einen Eine Grundfläche und in die ist dann die Wohnung reingeplant worden, wo wieder jeder von uns eine Fragebogen ausgefüllt hat.

00:07:24: Für jeden Raum willst du den möglichst klein möglichst groß haben?

00:07:27: Damals habe ich noch gedacht das es unnötig dass man jeder einen ausfühlen reicht doch als Familie bis sich verstanden hat.

00:07:33: mein Mann hat bei der Küche angegeben so klein wie nötig Und ich mir gedacht was ist mit ihr?

00:07:37: wir brauchen eine große Küche!

00:07:40: Und irgendwann ist das dann halt zusammen in einem Plan oder ein Grundriss für die Wohnung gegossen worden.

00:07:45: Also

00:07:46: unter Umständen sind Entscheidungen zu zweit zu fällen, es ist

00:07:49: schwieriger als in einer großen Gruppe.

00:07:52: Alles

00:07:53: klar!

00:07:54: Du hast jetzt vorher gesprochen von... Es gibt so Arbeitsgruppen.

00:07:58: Magst du uns das nochmal genauer erklären?

00:08:00: Ja voll gerne.

00:08:00: Das ist tatsächlich der grüne.

00:08:03: meiner Theorie zur Folge warum das tatsächlich erstaunlich gut funktioniert in der Gemeinschaft.

00:08:07: Wir arbeiten mit dem Prinzip der Soziokratie, das ist einfach ein Modell wie man organisiert ist in der großen Gruppe.

00:08:13: Es gibt eben diese Arbeitskreise die eine Leitung und einen Delegierten haben Und diese beiden berichten in den Leitungskreis.

00:08:21: Das kann man sich so ein bisschen wie den Vereinsvorstand vorstellen, weil wir ja als Verein gewisse Regeln auch befolgen müssen und intern ein bisschen anders strukturiert sind.

00:08:29: Und jeder ist eingeladen aufgefordert der in dem Haus wohnt auch zehn Stunden pro Monat da zu investieren in irgendeine Arbeitsgruppe oder einem Raumteam damit Gemeinschaft halt funktioniert.

00:08:40: Da gibt es aber zum Beispiel Prinzipien das die da sind halt auch Entscheidungen treffen, weil jeder überall mitarbeiten kann und wenn er das nicht tut muss er zufrieden sein, was die anderen entschieden haben.

00:08:49: Okay!

00:08:50: Also selbst wenn ich jetzt in einem Arbeitskreis

00:08:53: bin?

00:08:53: Kannst du überall anders mitarbeiten.

00:08:55: also steht dir frei und mitsprechen... Wenn man nicht hingeht zu den Treffen kann man halt auch nicht mitentscheiden.

00:09:00: das ist okay

00:09:01: Das hört sich logisch an.

00:09:03: Du hast mir auch erzählt es gibt tolle Räume.

00:09:05: bei euch magst du uns da noch ein bisschen was

00:09:07: Genau?

00:09:07: wir haben ganz viele Gemeinschaftsflächen.

00:09:10: Also wir haben im vierten und dem achten Stock unsere Gemeinschaftsräume, das war auch eine bewusste Entscheidung diese Topflächen eben nicht als Penthouse oder so zu vermieten sondern eben für die Gemeinschacht herzunehmen.

00:09:20: Wir haben circa Vierhundert Quadratmeter Gemeinschaufflächen also Räume und noch einmal so um die siebenhunderte, siebhundertfünfzig Quadratmetern Außenfläche also zwei Dachterassen die wir nutzen können.

00:09:33: Im vierten Stock gibt es eine riesige Gemeinsschaftsküche.

00:09:35: dann kann man sich vorstellen wie ein erweitertes Wohnzimmer und einen Kinderspielraum.

00:09:40: wo sich die lieben Kleinen austoben können.

00:09:42: Dann haben wir ein zusätzliches Stiegenhaus, wo wir auf zwei Ebenen eine Bibliothek drinnen haben und auf den anderen zwei Ebernen eine Kinostiege.

00:09:50: Und dann im achten Stock gibt es noch eine Sauna mit kleinem Außenbereich einen Yoga-Raum und ein Atelier.

00:09:55: Weil das noch nicht genug ist, gibt's im Keller noch einen Jugendraum, eine Werkstatt und einen Fahrradwaschplatz, den wir auch nutzen können.

00:10:02: Ein großartiges Dorf, es hört sich wirklich toll an!

00:10:04: Es

00:10:04: ist tatsächlich so, weil es einfach wirklich die Idee vom Ressourcen gemeinsam nutzen möglich macht, weil ja beim Einzug braucht jeder einen Borschlaghammer aber dann nicht mehr.

00:10:14: Von dem her haben

00:10:15: wir halt

00:10:16: zwei Stück in der Werkstatt und die kann man sich einfach ausbauen wenn man sie braucht.

00:10:19: Aber es muss nicht jeder alles haben.

00:10:21: das macht's auch möglich den eigenen Wohnraum kleiner zu halten weil man so viele Flächen mitnitzen kann.

00:10:27: Den Wohnraum klein zu halten?

00:10:29: Und für diese Räume hast du gesagt er meldet man sich an trägt man sich ein oder ihr machts gemeinsam

00:10:35: Partys.

00:10:35: Das ist am allerliebsten!

00:10:38: Genau, also es gibt die Möglichkeit... Wir organisieren das einfach mit Google-Kalendern wo jeder Bereich seinen Kalender hat, wo man eintragt.

00:10:44: Wenn man drinnen sein mag und auch dazuschreiben kann will man den Raum exklusiv nutzen.

00:10:48: wenn ich jetzt eine Feier da drin mag machen möchte dann will ich halt das möglichst wenig oder nur die die ich eingeladen habe aus dem Haus dazu kommen.

00:10:55: aber es gibt doch die Möglichkeit zum Beispiel zu sagen hey ich brauche nur einen Tisch in der Gemeinschaftskrische und der Rest ist trotzdem frei und kann benutzt werden.

00:11:02: Wir haben manche Räume auch für die externe Nutzung, dass man sie mieten kann.

00:11:06: Das sind wir dann auch draufgekommen nach und nach, dass wir entweder sehr viel mehr verlangen müssen für die externen Miete oder es einschränken müssen weil natürlich primär die Bewohner aus dem Haus Vorrang haben sollen das mit nutzen zu können.

00:11:17: und gerade die Wochenenden heiß begehrt sind also Geburtstagsfeiern kann man gut mal ein Jahr im Vorhinein im Kalender reservieren.

00:11:23: Wirklich?

00:11:24: Ja!

00:11:24: Okay.

00:11:24: Weil

00:11:24: man an Samstag will schauen.

00:11:28: Gut, gehen wir vielleicht noch mal zum Thema Geld zurück.

00:11:31: Also du hast gesagt die Wohnungen gehören jetzt einem Verein und ihr zahlt Miete...

00:11:37: Nicht ganz!

00:11:37: Die Wohnungen können nicht im Verein.

00:11:39: Also es ist in der Genossenschaftshohnung?

00:11:40: Mhm.

00:11:41: Der Verein zahlt mit den Vereinsbeiträgen die Miete für die Gemeindschaftsflächen.

00:11:46: So rum.

00:11:47: Alles klar.

00:11:48: Ja cooles Konzept auf alle Fälle.

00:11:50: Und generell ihr gehört zu einer gemeinnützigen Genosstschaft.

00:11:54: Genau unsere Genossellschaft, die das Ganze ins Leben gerufen hat heißt neues Leben.

00:11:58: Da hat eben die Genossenschaft gemeinsam mit unserem Architekten einfach die Ausschreibung für diesen Bauplatz gewonnen, noch ursprünglich einfach als Quartiershaus in einem Sonnenwendviertel.

00:12:07: und dann gingen die Verhandlungen los weil eben unser Architekt schon in dieser Gründungsgruppe von der Gemeinschaftswohnbaugruppe war und dann die Genosenschaft dazu gebracht hat ein gemeinschaftswohnprojekt rauszumachen.

00:12:21: Ja spannende Sache.

00:12:22: aber

00:12:23: Das heißt, ich könnte jetzt wenn ich mich für eine Wohnung interessiere über die Genossenschaft mich anmelden oder wie funktioniert das?

00:12:30: Wenn das passiert haben wir schon irgendwas als Verein falsch gemacht.

00:12:33: Okay na erzähl

00:12:34: also prinzipiell ist es so dass die Leute ja nach diesen Wohnprojekten auch suchen und wir einfach eine interessante Interessentenliste bei uns führen.

00:12:42: da kann man sich einfach mal an melden.

00:12:44: dann wird von unserer angeschrieben wenn's einerseits Veranstaltungen gibt wo man auch als Externer dazukommen kann oder natürlich wenn eine Wohnung frei isst Bevor wir die Wohnung aber extern ausschreiben, ist einmal intern.

00:12:54: Die Frage gibt es im Verein irgendjemanden der Veränderungsbedarf hat?

00:12:57: Gibt es jemanden, der sich vergrößern oder verkleinern will?

00:13:00: Dann ist die Wohnung primär mal für die Familie oder die Familien, die sich dafür interessieren möglich zu tauschen.

00:13:06: Und dann suchen wir als Verein Nachmieter für die frei werdende Wohnung, weil wir natürlich eine Interesse daran haben, dass das Leute sind, die zu uns passen und als Verein passen, die auch ein Interesse an den gemeinsamen Wohnen haben.

00:13:18: Natürlich ist es für die Genossenschaft eine feine Unterstützung, weil sie uns um sehr viel Abläufe und administratives kümmern und denen nur noch vorschlagen.

00:13:26: Wir haben da eine Familie, wir haben auch gecheckt, dass die Finanzierung passt...

00:13:30: Das checkt's auch schon!

00:13:32: Ja, im Gespräch.

00:13:33: Wir sagen einfach was für Kosten auf sie zukommen und klären ob das möglich ist weil wir natürlich auch Interesse haben dass dann mit der Familie die wir ausgesucht haben funktioniert.

00:13:43: Und bis jetzt haben wir das tatsächlich auch immer geschafft.

00:13:45: in diesen drei Monaten Die wir Zeit haben immer jemanden zu finden der zum Verein und zur Genossenschaft

00:13:52: Jetzt interessiert mich noch brennend.

00:13:55: Du hast gesagt ihr habt hundert Quadratmeter.

00:13:58: Wie viel zahlt's ihr dafür?

00:13:59: In diesem tollen Dorf

00:14:02: In unserem tollen Dorf, also tatsächlich unsere Miete für die Fläche.

00:14:05: Also wir haben knapp hundert Quadratmeter Wohnfläche und zwölfe Quadratmetalloccia noch dabei sind's, tausend siebenhundert fünfzig Euro Miete pro Monat mit den Hausbetriebskosten.

00:14:16: dann eigene Betriebs kosten kommen auch dazu.

00:14:19: uns ein bisschen als Betriebskosten kann man noch mitdenken, die den Vereinsbeitrag.

00:14:24: Das sind noch mal vierzig Euro pro Erwachsenen, wobei da ist zum Beispiel auch schon unser Internet dabei und die Nutzung der E-Lastenräder ... Und was wir sonst noch so im Verein haben?

00:14:34: Okay!

00:14:35: Ja ich mein, tausend siebenhundfünfzig Euro ist auch viel viel Geld.

00:14:39: aber was du dafür in eurem Fall alles geboten bekommt... Ich glaube auf dem freien Markt sind die Wohnungen in dieser Größe teilweise noch um einiges teurer

00:14:50: Nachdem ich mich seit sieben Jahren nicht mehr um den freien Markt war, eigentlich sind wir ein Jahr nicht mehr auf dem freie Markt kümmern.

00:14:55: Du brauchst keine Klärung!

00:14:55: Keine Ahnung über Kosten.

00:14:58: Noch eine Frage zum Finanziellen.

00:15:00: Wie viel hat euer Genossenschaftsanteil betragen?

00:15:03: Das sind sechshundertseipzig Euro, circa pro Nutzeinheit.

00:15:07: das kann man wenn man es ein bisschen mit Augen zudrücken macht pro Quadratmeter rechnen.

00:15:11: höhere lang haben einen anderen bis einen anderen Nutzwert weil da halt schon die gute Aussicht so quasi mitgerechnet wird.

00:15:17: okay Aber circa diese sixhundertsiebzig Euro pro Quadratmeter war das, was wir an Eigenmitteln für die Genossenschaft gebraucht haben.

00:15:26: In

00:15:27: eurem Fallen werden es dann so ca.

00:15:28: sechzigtausend Euro

00:15:29: gewissen?

00:15:29: Genau!

00:15:30: Wenn man jetzt noch nicht das mit rein rechnet, was wie auch für den Verein als Beitritt und als Ausstattungsbeitrag gezahlt hat...

00:15:36: Wie viel ist so ein Ausstättungsbeitrag?

00:15:39: Naja, wir haben ja die Gemeinschaftspflächen quasi selber ausgerichtet.

00:15:42: also wir haben die Küche in eine Gemeinsachsküche reingebaut und das so vorhin einen Salon reingestellt waren zwei die man dann antheilig wieder rauskriegt, sollte man warum auch immer das machen würde ausziehen wollen.

00:15:56: Cornelia was würdest du jetzt jemanden raten oder sagen dir überlegt in einer Baugruppe mitzumachen?

00:16:02: Oder in eine Wohngemeinschaft?

00:16:04: auf jeden Fall machen ist das erste.

00:16:06: ich glaube es gibt tatsächlich so zwei Faktoren die ich mir anschauen wird.

00:16:09: einerseits wie arbeitet zu einer Baugruppe oder eine Wohngruppe?

00:16:13: wir machen das mit Soziokratie Art einfach miteinander zu arbeiten mit diesen Arbeitskreisen, mit der Art Entscheidungen zu treffen.

00:16:21: Und das zweite was ich mir anschauen würde ist die Architektur.

00:16:23: Wie ist es gebaut?

00:16:24: Wir haben die Erfahrung gemacht dieses Wohnprojekt wie wir einfach gemeinschaftliches Wohnen kennengelernt haben war anders gebaut.

00:16:31: Das war so gebaut dass es einfach sehr breite Gänge zu den Wohnungen gab Laubengänge und ein Teil davon war da im Balkon.

00:16:38: Das heißt aber auch, dass andere Bewohner ständig oder andere Nachbarn ... Also

00:16:41: gar keine Privatsphäre.

00:16:42: Vorbeigegangen

00:16:43: sind genau wo man schlecht dosieren kann wieviel man will oder nicht?

00:16:48: Und für mich ist das tatsächlich einen Grund, ich führ's darauf zurück, dass es bei uns sehr gut funktioniert weil die Zugänge zu den Wohnungen alle innen im Gebäude liegen und wenn wir im privaten Bereich ist, ist man für sich.

00:16:59: Das heisst mir ist das sehr wichtig, dass ich das einfach selber dosieren Hab und das geht bei uns eben sehr gut.

00:17:06: Und ich glaube, dass ist einer der Gründe, dass es bei uns auch gut funktioniert.

00:17:10: Gab es oder gibt es Konflikte mit dem... Auch mit der Soziokratie sozusagen?

00:17:15: Und wie habt ihr die dann als Gemeinschaft gelöst?

00:17:17: Oder wie geht's dir das an?

00:17:19: Es ist extrem lange, extrem gut gelaufen!

00:17:22: Und immer wenn wir erzählen, wie wir wohnen, ist das die erste Frage so.

00:17:25: aber das geht sich ja.

00:17:28: Es gibt schon komische Menschen, oder?

00:17:29: Und die Antwort ist ja.

00:17:30: Also es gibt komischen Menschen tatsächlich in unserer Bubble, in der wir leben sehr verträgliche komischen.

00:17:38: und trotzdem gibt's Situationen wo es halt irgendwie kracht weil dann doch Persönlichkeitsanteile zum Vorschein kommen, wo man sich denkt hoppe die hopp.

00:17:45: was ist da jetzt passiert?

00:17:47: Wir haben das Erst in den letzten zwei Jahren wirklich so einen größeren Konflikt auch im Haus gehabt, wo wir uns dann auch externe Begleitung geholt haben mit einer Trainerin.

00:17:56: Die mit uns auch so einen dreistufigen Prozess gemacht hat um einfach zu schauen hey, wo Zündels gerade, wo Fliegen da mehr Funken als gut ist?

00:18:05: Wo?

00:18:05: wer sitzt ein bisschen zu nah am Feuer und verbrennt sich gerade?

00:18:08: und wir müssen ein bisschen näher rutschen damit es wieder kuscheliger wird.

00:18:11: wie kann man die Gemeinschaft wieder stärken dass das einfach gut miteinander funktioniert und halt auch die Persönlichkeiten bisschen spezieller waren, wieder gut ins Boot holen und wieder gut in die Gemeinschaft integrieren.

00:18:25: Weil im Wesentlichen glaube ich sind solche Konflikte immer eine Sache von.

00:18:31: wir kennen uns gerade nicht gut genug.

00:18:32: Wir haben uns ein bisschen aus den Augen verloren was immer wieder passiert im Alltag.

00:18:38: Gerade Jungfamilien haben einen vollen Terminkalender und dosieren ihre Gemeinschafts-Engagement anders als alleinstehende Menschen, die sich vielleicht mehr Kontakt wünschen.

00:18:46: Die auch mit einer anderen Erwartung eingezogen sind, wie viel an Gemeinsschaft stattfindet.

00:18:52: Also das ist vielleicht so ein Tipp, den man geben kann sehr genau drauf zu schauen, wie viele Gemeinsicht geplant in dem Projekt?

00:18:58: Wie eng oder wie lose soll es sein?

00:19:00: Wir sind ein relativ großes Projekt mit siebzig Erwachsenen und fünfunddreißig Kindern.

00:19:04: Siebzigerwachsene sogar!

00:19:06: Wahnsinn!

00:19:07: geht es gar nicht so familiär, glaube ich.

00:19:09: Wie andere das leben?

00:19:10: Es gibt andere Wohngruppen die schon sehr eng miteinander sind und da zu schauen wie möchte ich das haben was passt zu mir oder uns dass das einfach stimmig ist.

00:19:22: Das finde ich großartig, dass ihr auch aktiv schaut in der Kommunikation zu bleiben sogar mit Hilfe von außen über den Verein.

00:19:28: Ja, das ist gerade dann wenn Konflikte innerhalb der Gruppe auftreten halt notwendig.

00:19:33: Weil dann hast du keinen unbeteiligten mehr aus der Grupe, der moderieren könnte oder so weil ja alle Teil der Gemeinschaft sind und das ist halt... Das ist die Grund warum wir gemeinsam wohnen wollen in die Gemeinsschaft und dass es das wo sich auch jedes mal wieder lohnt Zeit und Geld zu investieren.

00:19:48: Dafür

00:19:49: zu arbeiten.

00:19:49: super!

00:19:50: Okay, muss ich viel Zeit mitbringen wenn ich jetzt bei euch einziehen wollen würde?

00:19:55: Du musst nicht!

00:19:56: Das ist aber sehr willkommen.

00:19:59: Der Wunsch oder das was die Leute halt auch quasi zu sichern sind zehn Stunden pro Monat die man in den Verein investiert da schwankt natürlich.

00:20:06: also wir haben Letztes Monat habe ich einen Flohmarkt im Haus organisiert, mit Live-Bands bei uns auf der Dachterrasse.

00:20:13: Da ist in dem Monat mehr als zehn Stunden gegangen an Organisationen und dann gibt es halt wieder Phasen auch im Sommer wenn eh niemand da ist weil alle auf Urlaub sind oder halt auch weniger Gemeinschaftaktivitäten stattfinden das einfach weniger Zeit in die Gemeinschaft fließt, aber das ist so der Richtwert mit dem wir auch als Verein ein bisschen kalkulieren um zu wissen was können wir auf die Beine stellen und was nicht.

00:20:33: Cornelia

00:20:33: was muss man noch mitbringen so charakterlich oder von der Persönlichkeit her glaubst du?

00:20:39: Oder sind auch introvertierte bei euch in der Wohngemeinschaft?

00:20:43: also was man mitbringen muss es prinzipiell bereit schafft sich in der gemeinschaft zu engagieren?

00:20:48: Wie man das tut ist natürlich ein bisschen überlassen, weil nicht die eben liegen die gleichen Sachen.

00:20:52: Also wenn jemand eher introvertiert ist wird er vielleicht nicht die Großgruppen treffen und die großen Partys organisieren aber dafür vielleicht einen Leser-Zirkel oder das gemeinsame Saunieren.

00:21:03: Prinzipiell gibt es keine Vorgaben, was man als Charakter mitbringen muss.

00:21:06: Ja, das

00:21:06: ist natürlich nicht

00:21:07: ... Wobei ich mir auch das manchmal wünschen würde.

00:21:11: Geht halt nicht!

00:21:12: Was wir schon sehen, es gibt so gemeinsame Werte oder Philosophien die wir teilen.

00:21:18: Also halt Prinzipiell die Idee Ressourcen schonen der, dass in unserer Gesellschaft geht zu leben Sachen zuteilen gemeinsam zu benutzen Das ist ein Interesse Teilen.

00:21:30: Alles

00:21:30: klar, was war denn dein allerschönster Moment in dieser Dorfgemeinschaft?

00:21:34: Zeit-Einzug!

00:21:37: Einen will sie wissen oder gibt's ja so viel.

00:21:40: Deine Top drei

00:21:41: meine Top drei.

00:21:42: also tatsächlich muss ich ehrlich sagen mein aktuelles Highlight war dieser Flohmarkt den wir da auf die Beine gestellt haben im Anfang Mai weil es einfach so Cool war, das ganze Haus belebt zu sehen.

00:21:53: Wir haben Flomaktische vom Eingang von unserer Kinostiege über die Bibliothek bis in die Gemeinschaftsküche stehen gehabt mit Exzernen und internen Verkäufern und eben Live-Bands dabei gehabt, die Musik gemacht haben.

00:22:05: Das war einfach eine sehr coole... Mischung und Atmosphäre da.

00:22:10: Hört sich nach Festivalanzen ein bisschen mit Heizpärm.

00:22:13: Ja, so einfach geil!

00:22:14: Und das ist das Coole an diesem Haus.

00:22:16: Es kann all das entstehen worauf man Bock hat.

00:22:18: Also wer halt einfach Lust hat was zu initiieren macht einfach und sucht Gleichgesinnte.

00:22:24: Sonst ist tatsächlich immer wieder ein Highlight für mich wenn man irgendwas drauf kommt mitten im Kochen was einem fehlt und man schreibt es in unseren Gruppen Chat und das wächst einfach vor irgendeiner anderen Tür weiß ich nicht Ein Schlag ober's dann auch liebevoll, ich geh ins Haus einkaufen.

00:22:39: Weil wir halt einfach sagen, okay danke und ich bring's morgen beim Einkaufen wieder zurück.

00:22:42: Schön!

00:22:43: Das ist... Einfach fahr'n ja.

00:22:44: Das

00:22:45: hört sich wirklich, wirklich cool an.

00:22:47: Dein wichtigster Tipp jetzt für unsere Zuseherinnen, HörerInnen?

00:22:52: Wenn man sich dafür interessiert du hast gesagt es gibt eine...

00:22:56: Es gibt einen übergeordneten, eine Organisation also die Initiative gemeinsam bauen und wohnen.

00:23:02: da kann man sich auch über andere Bauprojekte und Wohnprojekten informieren, mal um einen Überblick zu bekommen.

00:23:07: Da gibt es auch eine Newsletter wo auch frei werdende Wohnungen ausgeschrieben werden.

00:23:12: Mein Tipp ist sich einfach herauszusuchen welches Bauprojekt oder welches Wohnprojekt einem am besten gefällt sich da einmal auf die interessanten Liste setzen zu lassen und auch geduldig zu sein weil das kann halt auch einige Zeit dauern bis eine Wohnung in der Größe die man sich wünscht frei wird.

00:23:27: ich glaube es ist trotzdem wert auf das richtige Projekt zu warten, als irgendwo anders einzuziehen und da einfach sich nicht wohlzufühlen.

00:23:34: Prinzipiell ist der Tipp immer das zu machen weil es nach meinem Verständnis einfach die beste Variante ist zu wohnen nämlich in Gemeinschaft mit anderen Menschen und trotzdem ressourcen schonender als wenn jeder sein eigenes macht.

00:23:47: Gibt's eigentlich viel Fluktuation oder ist das relativ stabil bei euch?

00:23:51: Es ist relativ stabil, es gibt immer wieder so einzelne Leute die ausziehen.

00:23:57: Einen Mitarbeiter war zum Beispiel unglücklich mit der Lage von seiner Wohnung weil's ihm dann zu laut war von der Schule die wir unten drinnen haben.

00:24:04: eine andere Familie hat tatsächlich ausziehen müssen was für sie zu teuer geworden ist mit den Mieterhöhungen.

00:24:08: aber insgesamt ist relativ wenig Fluktuation also eher im Haus, wenn eine Wohnung frei wird.

00:24:14: Dass das dann so eine Kettenreaktion freisetzt, weil dann jemand in die Wohnung übersiedelt und dann wird sie frei.

00:24:19: Dann wird der andere in die.

00:24:20: Also da ist neues Leben auch manchmal ein bisschen Arm mit uns.

00:24:23: Haben Sie schon geklagt über Ihren Aufwand?

00:24:25: Weil das halt zu einem Rattenschwanz hinter sich herzieht an... Man muss alle so...

00:24:29: Das stelle ich mir gerade bildlich vor!

00:24:31: Ja, ja, ja!

00:24:33: Da fühlt das ganze Haus und man weiß, man muss aufpassen welche Kiste man in welcher Wohnung stellen muss, wenn man mithilft.

00:24:38: Okay cool Eine Frage wollte ich dir vorher noch stellen.

00:24:41: Und zwar, habt ihr euch aussuchen können?

00:24:43: Weil du sagst die oberen Lagenzahlen mehr in welcher Stockwerk eure Wohnung kommt oder ...

00:24:49: Wirklich der Stockwerk haben wir uns nicht aussuchen konnten.

00:24:51: es sind Präferenzen abgefragt worden und wir haben zum Beispiel Seiten vom Haus angeben können wo wir lieber hin wollen schon auch mit Wir würden lieber weiter oben oder nicht.

00:25:01: Wobei da auch klar war, dass quasi die Gründungsgruppe, die das ins Leben gerufen hat schon Vorrang hatte in der Wahl ihrer Wohnfläche, wo sie das haben wollen?

00:25:13: Ich verstehe.

00:25:14: Okay wir sind sehr happy, wo wir gelandet sind!

00:25:16: Das war's auch schon für heute.

00:25:19: Wir halten fest, Baugemeinschaft bzw.

00:25:21: Gemeinschaftswohnprojekt klingt erstmal kompliziert – ist es manchmal auch!

00:25:26: Aber es kann sich lohnen finanziell und persönlich sein eigenes Dorf mitzubauen.

00:25:31: Danke dir nochmal, Cornelia, für deine tollen Einblicke hinter die Kulissen und an euch fürs Zuhören und Zusehen.

00:25:38: Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann hinterlasst uns eine gute Bewertung und oder abonniert unseren Podcast.

00:25:44: Solltet ihr auf der Suche nach einer Finanzierung eures Wohntraums?

00:25:47: Oder vielleicht eines Genossenschaftsbeitrages sein schaut gerne vorbei auf wohnenglück-online.at.

00:25:54: Wir hören uns in der nächsten Episode!

00:25:56: Macht's gut tschüss.

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